Literatur


Dämonisierte Jugendliche in deutscher Problemliteratur I

Teil 1 – Hassfiguren „Till ist wieder da. Und Marcia spürt wieder die alte Angst.“ (Blobel 2003) Und Marcia hat verdammt noch mal auch allen Grund, Angst zu empfinden, denkt man sich als Leser von Brigitte Blobels Problemroman Liebe wie die Hölle. Denn Till, ein älterer Klassenkamerad, hat Marcia zu diesem Zeitpunkt der Erzählung bereits sexuell belästigt, im Internet Lügen über sie verbreitet, sie mehrfach gestalkt und sie schließlich unter Vorwänden in das Haus seiner Eltern gelockt und dort beinahe vergewaltigt. Im weiteren Verlauf der Handlung werden zwei weitere Vergewaltigungsversuche…

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Unterwegs auf der Leipziger Buchmesse 2013

Oder:  Eine Reise zurück ins Jahr 2011  Wer die beiden großen Deutschen Buchmessen in Frankfurt und Leipzig in den letzten drei Jahren besucht hat, der wird sich mit Sicherheit daran erinnern, dass die Digitalisierung als das zentrale Thema nicht mehr wegzudenken war. Es wurden Diskussionen auf Podien geführt, Arbeitskreise gebildet und Workshops organisiert, auf denen das Thema Digitalisierung diskutiert und endlich angepackt wurde, um das Bild der Branche zu verbessern und zu zeigen, dass die Branche im Gesamten nicht mehr hinterherhängen möchte. Ein Blick auf das Programm der Leipziger Buchmesse…

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Freiheit und Abgrund

Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket Barnaby Brocket ist nicht wie andere Menschen. Von Geburt an scheinen die Gesetze der Schwerkraft nicht für ihn zu gelten. „For Barnaby Brocket, the third child of the most normal family who had ever lived in the southern hemisphere, was already proving himself to be anything but normal by refusing to obey the most fundamental rule of all. The law of gravity.“ (11) Auch liegt es nicht in seiner Macht, ob er nun schweben möchte oder nicht. Barnaby ist einfach schwerelos und dies sehr…

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